1996 - 2022 herausgegeben von Dr. iur. Paul Tiedemann |
0. Gewissensfreiheit allgemein
0.2 Theologische Literatur
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Der Autor erörtert den Begriff des Gewissens aus evangelischer Sicht.
Das Gewissen hat etwas mit dem besonderen Wissen eines bestimmten Subjekts zu tun. Man spricht nicht vom Gewissen, wenn es um allgemeine und gemeinsame Dinge geht. Nur über eigene Handlungen kann mein Gewissen urteilen. Über andere Handlungen kann ich nur moralische Urteile abgeben. (S. 118)
Das Gewissen beantwortet keine theoretischen Fragen. Es regt sich nur in konkreten Entscheidungssituationen (S. 118)
Im Gewissen erfährt der Mensch eine besondere Schätzung seines Willens. Er ist an sich wichtig und nicht nur in bezug auf einen Naturzusammenhang oder die Interessen der Gesellschaft. (S. 122) [pt]